Chor im Fokus

Vocal-X e.V.

Konzert „Korber Gewächse 2013“
(Foto: Vocal-X)

vocal-x.de

Corona: Update per 06.08.2020-ergänzt: 22.09.2020

Mit Beschluss vom 28. Juli 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über
infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung)
vom 1. Juli 2020 erstmals geändert. Die Änderungen traten am 6. August 2020 in Kraft.

Corona-Verordnung in der ab 6. August gültigen Fassung:  PDF-Datei

Link: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Was ist neu?

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen (s. jetzt Paragraf 9).
  • Bei privaten Veranstaltungen mit bis 100 Teilnehmenden ist kein Hygienekonzept (wie in Paragraf 5 gefordert) mehr nötig. 
  • Seit dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Seit dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen erlaubt. Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Chorproben gelten regulär als Veranstaltungen (nicht als private Veranstaltung, siehe Link: ). Hygienevorgaben müssen eingehalten werden. Allgemeine Proben ohne Veranstaltungsbezug sind zulässig.
  • Bis 31. Oktober 2020 sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiterhin untersagt.

Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.

  • Für Veranstaltungen (also auch Chorproben) ist ein Hygienekonzept zu erstellen (Dokumentation persönlicher Daten der Mitwirkenden, Besucher und weiterer Beschäftigter). Die Hygienevorgaben müssen beachtet und eingehalten werden.
  • Für private Veranstaltungen mit bis zu 100 Besucher muss kein Hygienekonzept vorliegen. 
  • Musikschulen und Bildungseinrichtungen müssen für ihren Betrieb ein Hygienekonzept erstellen und die Teilnehmerdaten erfassen.

Es wird für die Mindestabstände bei Sängerinnen und Sängern auf die Risikoeinschätzung des FIM vom 17. Juli 2020 verwiesen: Link

Auszug: "...Fazit Allgemeine Risikoeinschätzunghinsichtlich des Singevorgangs
Aufgrund der dargestellten Zusammenhänge und Ergebnisse gehen wir davon aus, dass durch das Singen hinsichtlich der Tröpfchenübertragung bei Einhaltung eines radiären Abstandes von 2 Metern kein erhöhtes Risiko entsteht. Aufgrund der neuesten Messergebnisse erscheint es nicht notwendig, den Abstand mit 3-5 Metern überzuerfüllen, wie wir es  in der ersten Risikoabschätzung vom 25.04.2020 noch formuliert hatten. Inwiefern eine spezifisch durch das Singen veränderte Aerosolbildung und -ausbreitung durch den Singevorgang erfolg, ist derzeit weiterhin nicht in Gänze zu beurteilen, da die Emissionsraten eine hohe Schwankungsbreite aufweisen..."

2 Meter Abstand gilt auch für den Gesangsunterricht in Musikschulen; Gruppengröße für den Unterricht in Musikschulen: maximal 20 Personen.

Das Hygienekonzept für bwsb-Veranstaltungen/-Workshops finden Sie  hier .

Es gibt auch die Arbeitsschutzstandards der VBG; Auszug: „…Bei Chören ist ein Infektionsrisiko gerade auch bei steigender Gruppengröße erhöht. Deshalb ist derzeit vom Chorsingen in geschlossenen Räumen abzuraten. Hierauf weist z. B. die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Musikerphysiologie und Musikermedizinvom 26.05.2020 hin. Dennoch können bei großem Abstand der Chormitglieder Proben und Darstellungen möglich sein. Hierzu ist in Singrichtung ein Abstand von mindestens 6 m und seitlich von mindestens 3 m einzuhalten…“   Link

Achtung!

  • Weiterhin gilt als Mindestabstand 1,5 Meter. Alle Anbieter/Veranstalter sind verpflichtet, diesen zu gewährleisten und alle Beteiligten und Besucher über die Hygienemaßnahmen zu informieren. Hygienekonzepte müssen auf Verlangen vorgelegt werden.
  • Zur Nachverfolgung erhobene Kontaktdaten sind vier Wochen aufzubewahren.
  • Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen (letzter Kontakt weniger als 14 Tage), ist die Teilnahme an Sitzungen, Proben, Veranstaltungen etc. grundsätzlich untersagt!